Unsere Geschichte

Lokal - gut erreichbar "mitten" in Lörrach.
Das gehört zu unserer Geschichte: Wir wollten schon immer nahe bei den Menschen sein! Unsere neue Stami ist zwar nicht mehr ganz so zentral gelegen wie die alte, aber noch immer im Zentrum. Näher gings nicht - und nun sind wir super erreichbar in der Wiesentalstrasse 27 - zwischen Wiese und Freier Evangelischer Schule. Gemeinsam mit der Altenpflegeschule Manoah bauten wir das Begegnungszentrum an der Wiese. Direkt an der Bundesstraße gegenüber dem grünen Tüllinger Berg ... eine schöne Lage. Und nur 9 Minuten sind es vom Stettener Bahnhof zu uns. 

Global - gut vernetzt.
Das ist die Gemeinde Jesu. Sie ist da, wo Menschen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus und seinen Leuten leben. Sie ist international und multikulturell. Darum sind wir keine Sologemeinde, sondern gut vernetzt im Missionswerk Chrischona International und pflegen in der Evangelischen Allianz gute Kontakte mit anderen Gemeinden und Werken vor Ort und weltweit. Auch das gehört zu unserer Geschichte: Wir engagieren uns weit über unseren „Kirchturm“ hinaus.

Was sollte man unbedingt über die Evangelische Stadtmission Lörrach wissen? 
Im Juni 1874 wurde nach nur einjähriger Bauzeit die Evangelische Stadtmission Lörrach – damals noch „christliche Vereinskapelle“ bzw. „christliches Vereinshaus“ genannt – im Adlergäßchen eingeweiht. Eine Gemeinde (damals "Gemeinschaft" genannt) gab es schon vorher! Sie hat sich einige Jahrzehnte zuvor getroffen und ist so gewachsen, dass der Wunsch nach einem Versammlungsraum in zentraler Lage bald in die Tat umgesetzt wurde. Unsere Gründungsväter und –mütter waren Christen aus Lörrach, überwiegend in der evangelischen Kirche beheimatet, die gemeinsam den Glauben leben und vertiefen wollten.

Unterstützt durch die junge Pilgermission St.Chrischona, allen voran deren Inspektor Carl Heinrich Rappard, wurden Bibel- und Gemeinschaftsstunden angeboten. Menschen sollen Christen werden und bleiben! Von Anfang an war das ein Kennzeichen dieser Bewegung im deutschsprachigen Raum: Evangelisation und Gemeinschaftspflege.

Nachdem die Gemeinde zunächst eigenständig organisiert und mit dem AB-Verein in Baden verbunden war, schloss sie sich 1952 dem Chrischona-Gemeinschaftwerk in Deutschland an. In diesem Zusammenhang wurde auch der Name geändert. Seither prägt die Nähe zu St. Chrischona unsere Gemeinde. Alle bisherigen Gemeinschaftspastoren wurden dort am Theologischen Seminar ausgebildet. Aus der „Gemeinschaft“ wurde im Laufe der 80er- und 90er-Jahre immer mehr eine Gemeinde mit zunehmendem Selbstbewusstsein: „Chrischona-Gemeinden sind familiäre Gemeinden, in denen das Evangelium erfahrbar, verstehbar und mitteilbar wird. Das entspricht sowohl unserem biblischen Auftrag als auch den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Wie eine große Familie bietet die Gemeinde Jungen und Alten, Verheirateten und Alleinstehenden, Schwachen und Starken Heimat, gegenseitige Anteilnahme, Stärkung im Glauben und einen Platz, an dem ihre Fähigkeiten eingesetzt und entwickelt werden können."

In diesen Jahren des Auf- und Umbruchs erlebte die Gemeinde manche Höhen und Tiefen, unter anderem auch Abspaltungen mit schmerzhaften Wunden. Aber Gott hat immer wieder neue Anfänge geschenkt. Besonders unter Ehepaar Manthey ist einiges in Bewegung gekommen. Gott hat viele Menschen motiviert, hier Gemeinde zu leben. Seit 15 Jahren leitet und prägt die Stami nun das GNADE-Gemeindeprofil. Darin wird so etwas wie die Stami-DNA, also unser Erbgut formuliert und deutlich, dass Wachstum nach innen und außen wichtig sind. Gott hat dieses auch geschenkt!

Mitte 2015 hat unsere Gemeinde ihr neues Domizil an der Wiesentalstrasse bezogen. Seither sind viele neue Leute zur Stami gestoßen. Als Gemeinde für alle Generationen, die offen sein möchte für alle Menschen, freuen wir uns darüber. Dies signalisiert sie der Öffentlichkeit mit dem schönen Logo an der Außenwand, das zeigt, worum es hier geht: Stami GLAUBEN LEBEN.