Seelsorge in unserer Gemeinde

"Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen!"
Afrikanisches Sprichwort

Grundlage unserer seelsorgerlichen Arbeit ist die Überzeugung, dass auch gerade in diesem Bereich Menschen “Gottes Gnade erleben und leben” können. Die unbedingte Annahme durch Jesus Christus soll erfahren werden. Dazu gehört auch die Entfaltung eines christlichen Lebensstiles, der bestimmt ist von der Freiheit, die durch die Versöhnung mit Gott, sich selbst und dem Nächsten ermöglicht wird.

Wir sind gerne für Sie da!
Sprechen Sie uns an - oder mailen Sie. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung ... und helfen nach unseren Möglichkeiten.
Dabei wissen wir uns mit dem "Seelsorgenetzwerk Dreiländereck" verbunden und vermitteln darüber Kontakte zu guten Seelsorgern.

Sie interessiert unser Seelsorgeverständnis?
Wir unterscheiden 4 Ebenen/Bereiche der Seelsorge in unserer Gemeinde:

1. Geschwisterliche Begleitung
Dies ist die erste Form christlicher Seelsorge. Hier wird “der Glaube in der Liebe tätig” (Gal. 5, 6). Eigentlich ist das das Typische und Normale einer christlichen Gemeinschaft: sich gegenseitig unterstützen, füreinander da sein, einander tragen, einander dienen, füreinander beten ...
Deshalb sind Kleingruppen so wichtig!
Wir empfehlen: die vorhandenen Möglichkeiten zu nützen, Hauskreise/ Kleingruppen zu besuchen und sich einzubringen. Kontakte dazu vermittelt die Gemeindeleitung gerne.

2. Mentoring
Mentoring ist eine freiwillige und persönliche Beziehung, die sich je nach beteiligten Personen entwickelt. Die Schwerpunkte werden zwischen den Beteiligten ausgelotet und können verschiedene Lebensbereiche wie Jüngerschaft/Lehre, Coaching, Erziehung, Gebetspartnerschaft ... umfassen. Dabei geht es also immer um eine auftragsorientierte Begleitung und Förderung einzelner Menschen.
Wir empfehlen: Leute direkt ansprechen bzw. über den Prediger vermitteln lassen.

3. Seelsorge
Darunter verstehen wir die ganz positive Sorge um den ganzen Menschen, die von einem Gegenüber im Gespräch bzw. Gebet geteilt und unterstützt wird. Dabei gibt es keinen Lebensbereich, der nicht angesprochen werden darf. Gott will, dass es uns gut geht! Die Realität sieht aber oft anders aus. Sünde ist real. Gottes Gnade aber auch! Darum braucht jeder von uns Seelsorge. Dies kann unterschiedlich geschehen: Einmalig durch Gespräch oder begleitend über einen gewissen Zeitraum. Die Schwerpunkte dabei sind: Offenes Gespräch, Beichte, Trost, Ermutigung, Ermahnung, Rat, Fürbitte, Segnen, geistliche Beratung ... mit dem Ziel, dem Gegenüber zu einem geistlich-verantwortlichen Leben(sstil) zu helfen.
Grundsätzlich ist Seelsorge ein pastoraler Dienst unserer Gemeinde und damit kostenlos. Dabei ist zu beachten: Jeder Seelsorger hat Grenzen, die beachtet werden müssen:

  • persönlich (z.B. zeitliche Überforderung; Nein-Sagen ist erlaubt!) und
  • fachlich (z.B. inhaltliche Überforderung; Weitervermitteln ist geboten!).

Wir empfehlen: Dieses Angebot zu nutzen!
Auf Rückfrage teilt die Gemeindeleitung gerne mit, wer als Seelsorger ansprechbar ist. Dazu wird eine interne Liste zusammengestellt.
In diesen Bereich gehört auch die Arbeit der christlichen Lebensberater bzw. ICL/BTS-Seelsorger, die zwar besonders dafür ausgebildet sind, aber keine Profis sind. Wir machen Mut, dieses (allerdings nicht kostenlose) seelsorgerliche Angebot zu prüfen und zu nutzen. Ansprechpartner hierfür ist: Almuth Winkler.

4. Therapie
Es gibt Bereiche, in denen wir als Seelsorger überfordert sind. Das zuzugeben ist ein Zeichen von Offenheit und Ehrlichkeit. Wir glauben, dass Gott auch durch ärztliche Hilfe wirkt. Darum ermutigen wir, diese auch in Anspruch zu nehmen. Zunehmend haben wir den Eindruck, dass fachliche Beratung vonnöten ist.
Wir empfehlen: Die angebotene Hilfe, evtl. auch nach Rücksprache mit einem Seelsorger, in Anspruch nehmen. Dazu gibt es in unserem Umfeld gute psychiatrische Fachärzte; staatliche bzw. kirchlich-diakonische Beratungsstellung; ICL/BTS-Beratung; auf Anfrage vermitteln wir Kontakte. Je nachdem bieten wir auch Begleitung dazu an.